Sprungmarken

Jahrgang 1995

Gelesen am 16. Oktober 1995 mit einem Mostgewicht von 78° Öchsle.

Da der Weinberg außerhalb der Weinbergsrolle liegt, darf der Wein nur als Deutscher Tafelwein bezeichnet werden. Er entspricht dennoch der Qualität eines Kabinetts.

Der Alkoholgehalt beträgt 9,5 % vol., die Säure 8,2 g/l und der Restzucker 17 g/l.

Es wurden insgesamt 760 Flaschen abgefüllt.

Das Etikett wurde gestaltet von:

Heinz-Rudi Müller

geboren 1919 in Guben. Er lebte bis zu seinem Tod 2005 im Hofheimer Stadtteil Lorsbach. Seine Lieblingsbeschäftigung war seit seiner frühesten Jugend Zeichnen und Malen. Als Kind viel gelobt, wuchs er ganz selbstverständlich in die Rolle des späteren Künstlers hinein.

Folgerichtig verließ er aus eigenem Entschluß das hum. Gymnasium und ging auf die Kunstschule nach Stettin. Das Weiterstudium an der HfbK. Berlin wurde durch den Krieg und die Gefangenschaft (Ägypten) unterbrochen. Nach Rückkehr 1947 wohnte er in Hofheim, arbeitete in der Hofheimer Werkkunst und heiratete nach Lorsbach.

Heinz-Rudi Müller glaubte immer an eine Möglichkeit der Bildung durch Kunst. „Das Lehrbare in der Kunst“ ist sein Programm und steht er als Maler und Lehrer in der Tradition des Bauhauses und seiner Vorbilder: Hölzel, Itten und Vincent Weber.

1992 erhielt er mit der Hofheimer Gruppe den Kulturpreis der Stadt Hofheim am Taunus.

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