Die Hofheimer Finanzen sind bei vielen Bürgerinnen und Bürgern verständlicherweise das Thema Nummer eins, wenn sie an ihre Stadt denken. Die komplizierten Zusammenhänge des Haushalts, der Schulden und der Steuererhöhungen verständlich zu erklären, bleibt eine der größten Herausforderungen für die Stadtverwaltung. Die Stadt hat nun in Zusammenarbeit mit den Hofheimer Unternehmern Konstantin Knapp und Fabian Sprey, die sich unentgeltlich eingebracht haben, Ideen entwickelt, wie diese Herausforderung zu meistern ist. Knapp hat Gearparts gegründet und über 20 Jahre geführt, ein Unternehmen, das im Hofheimer Innovationszentrum der Stadt seinen Anfang nahm. Heute ist er dort Gesellschafter und Mitglied des Beirats. Sprey ist mit seiner GrainLab Medienproduktion ein kreativer Partner für professionelle Bewegtbildproduktion.
In der Hofheimer Verwaltung stehen Veränderung in der Organisationsstruktur an. Die Neuorganisation ist ein weiterer Baustein der laufenden Haushaltskonsolidierung. Neben der Überprüfung von Ausgaben, Einnahmen und Stellen nimmt die Stadt dabei auch ihre eigenen Führungs- und Aufgabenstrukturen in den Blick. Dadurch sollen Abläufe effizienter gestaltet und Kosten eingespart werden. Die größten Veränderungen sind die Zusammenlegung der Fachbereiche „Soziales“ und „Kinderbetreuung“ sowie der Fachbereiche „Wald und Friedhof“ und „Klimaschutz und Grünflächen“. Zukünftig wird es einen Fachbereich „Soziales“ und einen Fachbereich „Klimaschutz, Wald und Grünflächen“ geben. In diesem Zuge wird eine freigewordene Stelle einer Fachbereichsleitung nicht wiederbesetzt und eingespart. Außerdem erfährt der derzeit stark durch die kritische Finanzsituation beanspruchte Fachbereich „Finanzen“ eine Entlastung. Die Neuerungen gelten ab dem 1. Oktober 2026.
Der städtische Abfallkalender wird auch im neuen Jahr sowohl digital als auch in gedruckter Form zur Verfügung stehen. Neu ist lediglich, dass die Stadt auf die bisherige umfangreiche Druckversion mit zusätzlichen Informationen verzichtet. Damit können Aufwand und Kosten für die jährliche Produktion deutlich reduziert werden.
Freitag, 25. September 2026
– Montag, 28. September 2026
Auch in diesem Jahr feiern wir unsere Wildsächser Kerb, die vom 25.09. bis 28.09. an und in der Wildsachsenhalle sowie auf unserem Dorfgemeinschaftsplatz stattfindet.
Habt ihr Lust, in fantastische Welten einzutauchen? Wollt ihr gemeinsam mit netten Leuten spannende Geschichten erleben, knifflige Rätsel lösen und epische Abenteuer bestreiten?
„Alter Schwede“ ist nicht nur ein Ausruf des Erstaunens, sondern auch einer der bekanntesten Poetry-Slam-Texte Deutschlands. Lars Ruppel gewann mit seinen Gedichten über Redensarten die internationalen Wortwettkämpfe bereits in mehreren Disziplinen.
Seit 2013 hängen im Wald am Kapellenberg 300 Fledermauskästen. Die Stadt Hofheim hat diese aufgehängt und präsentiert nun drei neue Hinweistafeln mit Ergebnissen des fortlaufenden Monitorings. „Im Habitat am Wildgehege leben zwölf Fledermausarten – damit ist die Hälfte aller in Deutschland lebenden Arten dort vertreten“, erläutert Michael Klink von der städtischen Forstverwaltung. Besonders die Bechstein-Fledermaus sei sehr selten. Nach Angaben von Tanja Lindenthal vom BUND Hofheim sind die Schilder der Anfangspunkt eines Lehrpfades, der mit einfachen Mitteln und mit ehrenamtlichem Engagement entstehen soll. Gestaltet wurden die Schilder von der Grafikerin Patricia Joyner für den BUND, aufgestellt haben sie die Forstmitarbeiter Marco Stimpert und Lennert Kleiner. Finanziert wurden die Schilder vom Main-Taunus-Kreis.
Als eine von sechs hessischen Pilotkommunen für das Sicherheitsprogramm KOMPASSbahnhof wurde Hofheim, gemeinsam mit den anderen Kommunen, auf dem Hessentag in Fulda ausgezeichnet. Innenminister Roman Poseck würdigte die Leistungen der Kommunen und dankte ihnen für ihr Engagement.
In einer Schlacht bei Höchst trafen 1622 während des Dreißigjährigen Kriegs am 20. Juni Truppen der ehemaligen Protestantischen Union und der Katholischen Liga aufeinander. Das Heer der Liga unter Tilly besiegte dabei das protestantische Heer, das von Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel geführt wurde. Eine Waffe dieser Schlacht fand ein Vereinsmitglied des Sportangler-Clubs Taunusfischer e.V. am Reineckeweiher im Thierbachtal bei Langenhain. Der Fund zeigt, dass bewaffnete Söldner im Dreißigjährigen Krieg in diesem Gebiet unterwegs und die Befürchtungen der Wildsächser bezüglich marodierender Truppen wohl berechtigt waren. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen war der Ort am Ende des Dreißigjährigen Krieges fast menschenleer und es wurden vier Familien aus Medenbach und Umgebung zwangsangesiedelt.