Die Erweiterung des Gewerbegebiets Wallau hat eine wichtige Hürde genommen. Die Stadtverordnetenversammlung hat die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 159 beschlossen. Dieser ist Voraussetzung für die Entwicklung des Gebiets „Wallau Ost III“. Damit können nun die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung eines Rechenzentrums und von Gewerbeflächen geschaffen werden. Das Projekt sieht eine Aufteilung des bisher landwirtschaftlich genutzten Gebiets in einen kleineren westlichen Teil vor, in dem zukünftig Gewerbeflächen für Unternehmen aus der Kreisstadt und der Region entstehen sollen und einen östlichen Teil, auf dem Flächen für Rechenzentren und ggf. Flächen für weitere Unternehmen entstehen. Beide Flächen werden dabei von Lang & Cie entwickelt. Das Bebauungsplanverfahren wird fachlich durch das renommierte Frankfurter Planungsbüro AS+P Albert Speer + Partner GmbH begleitet.
Die Flächen für das geplante Gewerbegebiet „In der Lach" im Hofheimer Stadtteil Diedenbergen sind verkauft. Die Krieger Grundstücksgesellschaft (KGG) hat das Grundstück an Amazon Web Services (AWS) veräußert. Obwohl die Entwicklungspläne noch nicht endgültig feststehen, führt AWS derzeit eine Sorgfaltsprüfung durch, um das Potenzial des Standorts als Rechenzentrumsstandort zu prüfen. Zusammen mit der KGG hat AWS nun erste allgemeine Informationen zum Unternehmen gegeben und dabei den Willen zur Zusammenarbeit mit der Stadt Hofheim betont.
„Alter Schwede“ ist nicht nur ein Ausruf des Erstaunens, sondern auch einer der bekanntesten Poetry-Slam-Texte Deutschlands. Lars Ruppel gewann mit seinen Gedichten über Redensarten die internationalen Wortwettkämpfe bereits in mehreren Disziplinen und ist als Veranstalter sowie Moderator vieler Shows in ganz Hessen bekannt.
Mit Liedern, Bewegung, Stilleübungen, Zuhör- und Sprachspielen und natürlich mit Büchern soll die Sprachentwicklung der Kleinsten spielerisch angeregt werden. Für die aktuelle Gruppe sind bereits alle Plätze vergeben.
Seit 2013 hängen im Wald am Kapellenberg 300 Fledermauskästen. Die Stadt Hofheim hat diese aufgehängt und präsentiert nun drei neue Hinweistafeln mit Ergebnissen des fortlaufenden Monitorings. „Im Habitat am Wildgehege leben zwölf Fledermausarten – damit ist die Hälfte aller in Deutschland lebenden Arten dort vertreten“, erläutert Michael Klink von der städtischen Forstverwaltung. Besonders die Bechstein-Fledermaus sei sehr selten. Nach Angaben von Tanja Lindenthal vom BUND Hofheim sind die Schilder der Anfangspunkt eines Lehrpfades, der mit einfachen Mitteln und mit ehrenamtlichem Engagement entstehen soll. Gestaltet wurden die Schilder von der Grafikerin Patricia Joyner für den BUND, aufgestellt haben sie die Forstmitarbeiter Marco Stimpert und Lennert Kleiner. Finanziert wurden die Schilder vom Main-Taunus-Kreis.
Als eine von sechs hessischen Pilotkommunen für das Sicherheitsprogramm KOMPASSbahnhof wurde Hofheim, gemeinsam mit den anderen Kommunen, auf dem Hessentag in Fulda ausgezeichnet. Innenminister Roman Poseck würdigte die Leistungen der Kommunen und dankte ihnen für ihr Engagement.
In einer Schlacht bei Höchst trafen 1622 während des Dreißigjährigen Kriegs am 20. Juni Truppen der ehemaligen Protestantischen Union und der Katholischen Liga aufeinander. Das Heer der Liga unter Tilly besiegte dabei das protestantische Heer, das von Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel geführt wurde. Eine Waffe dieser Schlacht fand ein Vereinsmitglied des Sportangler-Clubs Taunusfischer e.V. am Reineckeweiher im Thierbachtal bei Langenhain. Der Fund zeigt, dass bewaffnete Söldner im Dreißigjährigen Krieg in diesem Gebiet unterwegs und die Befürchtungen der Wildsächser bezüglich marodierender Truppen wohl berechtigt waren. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen war der Ort am Ende des Dreißigjährigen Krieges fast menschenleer und es wurden vier Familien aus Medenbach und Umgebung zwangsangesiedelt.