42 Mark Miete, also eine Mark pro Quadratmeter, haben die ersten Mieterinnen und Mieter der Hofheimer Wohnungsbau GmbH (HWB) für ihre Wohnung gezahlt. Das klingt wenig, aber damals gab es dafür kein Badezimmer und die Toilette befand sich auf der Etage, wo man sie sich mit anderen Mietern teilen musste. Und: Die Löhne und Preise waren ebenfalls ganz andere als heute. Zum Vergleich: Eine Eintrittskarte für ein Eintracht-Spiel kostete Ende der 1920er Jahre 1.50 Reichsmark für einen Tribünenplatz. In diesen Zeiten begann am 5. Mai 1926 die Geschichte der HWB mit 20 Wohnungen in der Neugasse. Heute sind es 1.684. Tendenz steigend.
Inge Neumeyer und Gudrun Kemmann, die Erste Vorsitzende und die frühere Vorsitzende des Volksbildungsvereins Hofheim am Taunus e.V., haben dem Stadtarchiv ein Protokollbuch und den Mitgliedsausweis Nr. 1 übergeben. Das Protokollbuch stammt aus dem Jahr 1920, dem Gründungsjahr des Vereins. In ihm sind alle Protokolle der Mitgliederversammlungen bis zum Jahr 2005 aufgeschrieben, so dass dort die wechselvolle Vereinsgeschichte einschließlich der Gleichschaltung in der NS-Zeit und die Wiedergründung nach dem Zeiten Weltkrieg dokumentiert sind.
Die Digitalisierung der Dienstleistungen der Stadtverwaltung nimmt in Hofheim weiter Fahrt auf. Seit dem Frühjahr 2025 funktioniert die Wohnsitzanmeldung bequem von Zuhause. Damals war sie eine von 45 Dienstleistungen im Hofheimer Rathaus, welche die Bürgerinnen und Bürger online über das Verwaltungsportal Hessen in Anspruch nehmen können. Mittlerweile sind es knapp 140 Dienstleistungen – Tendenz steigend. Aktuell neu im Verwaltungsportal gesammelt aufgeführt sind beispielsweise Beurkundungen, Namensänderungen, Sperrmüllanmeldung und der Antrag zu Einsicht in Bebauungspläne.
Freitag, 16. Oktober 2026
– Dienstag, 20. Oktober 2026
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Von Freitag bis Dienstag öffnen die Schausteller ihre Fahrgeschäfte, Spielbuden, Imbiss-und Süßwaren-Stände auf dem Kellereiplatz. In diesem Jahr laden Autoscooter, Disco-Express und Kinderkarussells zu einer Fahrt ein.
Seit 2013 hängen im Wald am Kapellenberg 300 Fledermauskästen. Die Stadt Hofheim hat diese aufgehängt und präsentiert nun drei neue Hinweistafeln mit Ergebnissen des fortlaufenden Monitorings. „Im Habitat am Wildgehege leben zwölf Fledermausarten – damit ist die Hälfte aller in Deutschland lebenden Arten dort vertreten“, erläutert Michael Klink von der städtischen Forstverwaltung. Besonders die Bechstein-Fledermaus sei sehr selten. Nach Angaben von Tanja Lindenthal vom BUND Hofheim sind die Schilder der Anfangspunkt eines Lehrpfades, der mit einfachen Mitteln und mit ehrenamtlichem Engagement entstehen soll. Gestaltet wurden die Schilder von der Grafikerin Patricia Joyner für den BUND, aufgestellt haben sie die Forstmitarbeiter Marco Stimpert und Lennert Kleiner. Finanziert wurden die Schilder vom Main-Taunus-Kreis.
Als eine von sechs hessischen Pilotkommunen für das Sicherheitsprogramm KOMPASSbahnhof wurde Hofheim, gemeinsam mit den anderen Kommunen, auf dem Hessentag in Fulda ausgezeichnet. Innenminister Roman Poseck würdigte die Leistungen der Kommunen und dankte ihnen für ihr Engagement.
In einer Schlacht bei Höchst trafen 1622 während des Dreißigjährigen Kriegs am 20. Juni Truppen der ehemaligen Protestantischen Union und der Katholischen Liga aufeinander. Das Heer der Liga unter Tilly besiegte dabei das protestantische Heer, das von Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel geführt wurde. Eine Waffe dieser Schlacht fand ein Vereinsmitglied des Sportangler-Clubs Taunusfischer e.V. am Reineckeweiher im Thierbachtal bei Langenhain. Der Fund zeigt, dass bewaffnete Söldner im Dreißigjährigen Krieg in diesem Gebiet unterwegs und die Befürchtungen der Wildsächser bezüglich marodierender Truppen wohl berechtigt waren. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen war der Ort am Ende des Dreißigjährigen Krieges fast menschenleer und es wurden vier Familien aus Medenbach und Umgebung zwangsangesiedelt.