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Stadtbücherei

Lesung mit Judith Hermann

Federleicht und melancholisch: Judith Hermann in Hofheim

Am Freitag, 22. Oktober, ist die Schriftstellerin Judith Hermann um 20 Uhr zu Gast in der Hofheimer Stadthalle. Sie liest aus ihrem neuen Roman „Daheim“ vor. Der zeichnet sich durch einen »tänzelnden, federleichten und doch melancholischen Ton« aus, so der Literaturkritiker Uwe Wittstock.

Die Hauptfigur des Romans lässt nach dem Auszug der gemeinsamen Tochter ihren Mann in der Stadt zurück und bezieht ein kleines Haus am Rand eines norddeutschen Küstendorfes. Sie jobbt und knüpft Bekanntschaft mit skurrilen Figuren, die bei aller Differenz gemeinsame Berührungspunkte finden. Die Autorin erzählt von einem ländlichen Daheim, ohne die Zumutungen des Ländlichen auszulassen.

Berühmt geworden war Judith Hermann 1998 mit dem Erzählband „Sommerhaus, später“. Diesem Debüt folgten mehrere Erzählbände, die zum Teil auch fürs Kino verfilmt wurden. „Daheim“ ist Judith Hermanns zweiter Roman. Er wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse 2021 nominiert. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin.

Veranstaltet wird die Lesung vom Kunstverein Hofheim in Kooperation mit der Stadtbücherei Hofheim. Die Veranstaltung ist Teil des Literaturfestivals Leseland Hessen. Karten gibt es nur im Vorverkauf. Sie kosten 10 Euro, für Vereinsmitglieder 8 Euro. Jugendliche bis 18 Jahren haben bei vorheriger Anmeldung freien Eintritt. Anmeldung und Kartenverkauf sind online möglich über www.kunstvereinhofheim.de, außerdem in den Hofheimer Buchhandlungen Tolksdorf und Altes Rathaus. Die Besucherinnen und Besucher müssen geimpft, getestet oder genesen sein („3G“) und einen entsprechenden Nachweis mitbringen. Bis zur Einnahme des Platzes gilt die Maskenpflicht.

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